Panorama-Blick Wartburg – Wanderwege bei Eisenach

Wartburgblick-Wanderung bei Eisenach

Kultur, Architektur und Waldbaden – Sagenhafte Wanderung in Eisenach mit Wartburgblicken über Parks, Villenviertel, Höhen, Schluchten, Grotten

Komoot

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1. Etappe: Beginn der Wartburgblick-Wanderung in Eisenach

Start der einmalig schönen und abwechslungsreichen Wanderung in und um Eisenach ist der Marktplatz. Vom Georgenbrunnen blickt man auf das historische Rathaus, das ehrwürdige Stadtschloss und die bedeutsame Georgenkirche. Hier wurde einst Johann-Sebastian Bach getauft.

Weiter geht es auf der Esplanade am historischen Kreuznacher Haus und dem Residenzhaus vorbei zum hübschen Lutherplatz. Dort steht das Lutherhaus, in dem Martin Luther als Schüler gewohnt hat. Heute beheimatet es eine ausgezeichnete Ausstellung.

Durch die schmale Lutherstraße gelangt man zum Eisenacher Bachhaus. Geschichte und Moderne fließen hier nicht nur architektonisch ineinander. Der weltberühmte Komponist wurde hier geboren und die Ausstellung ist sehr sehens- und vor allem hörenswert.

Durch die Marienstraße erreicht man nach 5 Minuten die Wandelhalle. Der angrenzende Karthausgarten ist in den Sommermonaten ein buntes botanisches Kleinod. Über die Wiese mit der Hirschgruppe erreicht man schließlich die Feodorapromenade.

Von hier aus erblickt man schon die aufgefächerten Dächer imposanter Villen der Marienhöhe. Unterhalb der Wartburg befindet sich eines der größten zusammenhängenden Villenviertel Deutschlands. Den Berg hinauf säumen eindrucksvolle Gebäude aus unterschiedlichen Bauepochen die Straßen. Am Gipfel der Marienhöhe erreicht man die Johannes-Falk-Straße. Nach der Wanderung durch Eisenachs Innenstadt, gelangt man nun schließlich in den Wald.

 

2. Etappe: Über Pfade zu den Wanderwegen von Eisenach

Ganz rechts führt ein schmaler Pfad zu einem Plateau. Dort bietet sich ein phantastischer Postkarten-Blick über das Mariental auf die Wartburg. Geht man nun auf das nächste Plateau mit dem Wildapfelbaum, eröffnet sich der Blick über das grüne Johannistal und dem darüber thronenden Burschenschaftsdenkmal.

Weiter geht die Wanderung auf Trampelpfaden durch ein Eichenwäldchen zum Breitengescheid. …Ein Baumwipfelpfad, auf dem man wunderbar die Baumkronen des vielfältigen Mischwaldes im Mariental bestaunen kann. Außerdem gibt der Pfad einen herrlichen Blick zur Wartburg frei.

Der Weg geht nun weiter an der Felskante in Richtung Dornheckenweg. Durch ein lichtes Wäldchen mit Waldbach gelangt man im Folgenden zum Rudolfstein. Dort wurde im Thüringer Erbfolgekrieg eine kleine Burganlage errichtet. Heute ist davon aber nichts mehr zu sehen. Auf einer Bank kann hier eine kurze Rast eingelegt werden.

Nach wenigen hundert Metern erreicht man einen der Hauptwanderwege – den sonnigen Dornheckenweg oberhalb der Landgrafenschlucht. Diesen läuft man bergaufwärts . Jetzt hat man die Wahl: Eine ausgedehntere Route Richtung Herzogseiche. Von dort kann man die gesamte Landgrafenschlucht von oben durchwandern (ca. 30 Minuten länger). Die Alternative ist der Kurzabstecher zur Landgrafenschlucht. Nach etwa 300 Metern führt dieser auf einem fast unsichtbaren Wiesenpfad nach rechts teilweise steil in die Schlucht.

3. Etappe: faszinierende Schluchten-Wanderung bei Eisenach

Eines ist sicher: das Singen der bunten Vogelschar begleitet alle Wege durch dieses Naturparadies. Glockenblumen, Vergissmeinnicht, Himmelsschlüssel oder Bärlauchblüten säumen je nach Jahreszeit farbenprächtig den Weg. Weiterhin zeugen sie von der besonderen Flora der Schlucht. In den frühen Morgenstunden oder bei Regen entdeckt man nicht selten einen gelb-schwarzen Feuersalamander.

Unten in der Landgrafenschlucht geht es sofort wieder über den Bachlauf auf die gegenüberliegende Seite. Hier gelangt man über eine Felsformation zum Königstein, der zwischen Landgrafen- und Drachenschlucht thront. Die runde Bank um den mächtigen Steintisch auf dem Felskopf ist ein fast unentdeckter Lieblingsplatz zum picknicken.

Der Weg führt dann hinab auf steilen Pfaden ins Mariental. Dort überquert man die B19 und erreicht den Eingang der legendären Drachenschlucht. Einzigartig ist auch die Flora und Fauna. Die nassen Hänge sind sattgrün mit Moosen und Flechten bewachsen. Bärlauch säumt das sprudelnde Bächlein, in dem Krebse und Unken einen Lebensraum finden. Je nach Wetterlage rauschen kleine Wasserfälle durch die engen Felsspalten.

Auf rutschfesten Gitterrosten führt der Weg durch engste Felsformationen. Dabei ist der Weg teilweise nur 68cm breit. Die Luft ist wunderbar frisch und feucht. Tropfen fallen von den überhängenden Farnen. Am Ende der Engstelle verlässt man die Schlucht über einen steilen Stich in Richtung Knöpfelsteiche. Oder man durchquert die abenteuerliche Drachenschlucht auf der ganzen Länge bis zu Hohen Sonne und geht von dort aus mit ca. 30 min Zeitaufschlag in Richtung Knöpfelsteiche. Die drei Teiche betten sich malerisch in die sonnige Waldlichtung mit der kleinen Kastanienallee ein und bieten einige schöne Rastplätze.

 

4. Etappe: bezaubernde Elfengrotte
und Rast mit Thüringer Spezialitäten

Am letzten Teich führt der Weg schließlich nach links am Bachlauf zur märchenhaften Elfengrotte. Das geologische Naturdenkmal und Biotop hat einen kleinen Wasserfall und kletterfreundliche Felsen. Es ist umgeben von einem kleinen Meer aus Farnen.

Im heißen Sommer ist die Grotte eine Erfrischungsoase vor dem Aufstieg über ein Felsmassiv zur Sängerwiese. Das gleichnamige gemütliche Waldgasthaus auf der sonnigen Lichtung lädt zur Wanderrast mit einem frisch gezapften Rhöner Landbier. Dabei darf natürlich die Original Thüringer Rostbratwurst vom Holzkohlegrill nicht fehlen. Vielleicht wird hier gerade das berühmte Rennsteiglied angestimmt und sorgt für Geselligkeit.

 

5. Etappe: Höhepunkt der Wanderung auf der Wartburg

Zufrieden gestärkt beschreitet man anschließend den breiten Hauptwanderweg in das Totalreservat Wartburg. Nach ca. 300 Metern nimmt man den Abstecher links über die Eliashöhle. Der abenteuerliche Wanderpfad führt unterhalb einer Felskette entlang. …Eine wildromantische Landschaft mit der Eliashöhle, gigantischen Buchen und Gesteinsgebilden.

Beim Verlassen des Pfades hält man sich rechts und geht hinauf zur Bliede. Laut einer Überlieferung wurden im frühen Mittelalter von hier aus verweste Tierkadaver auf die Wartburg katapultiert. Man versuchte, dort das Brunnenwasser zu verseuchen und die Besatzung zum Aufgeben zu zwingen.

Von hier aus kann man die Wartburg nun auf verschiedenen Wegen erklimmen. Die geschichtsreiche fast 900-jährige Burg ist längst zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden und hat wahrlich auch Weltgeschichte geschrieben. Die heilige Elisabeth errichtete hier das erste Krankenhaus der Welt, Luther übersetzte die Bibel, die Burschenschaften kämpften für ein einiges Deutschland. Neben dem herrlichen Ausblick in die Umgebung und das Erkunden der Burganlage, lohnt sich außerdem auch eine Führung durch die historischen Räume inklusive der Lutherstube.

Der kurze Weg zurück in die Stadt führt über den Luther-Erlebnispfad und den Schlossberg, der sich rechts und links mit schönen Villen schmückt. Über historisches Pflaster erreicht man weiterhin die Predigerkirche, die stets mit interessanten Ausstellungen lockt. Durch die Altstadtgasse erkennt man schließlich schon wieder die Georgenkirche, die der Ausgangspunkt der Wanderung um Eisenach war.

 

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